Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Dienstag, 25. April 2017

Gemeinsam lesen #36: Tooth and Claw von Jo Walton

http://www.schlunzenbuecher.de/
Jeden Dienstag gibt es bei den Schlunzen die Aktion »Gemeinsam lesen«, bei der vier kleine Fragen rund um das Buch beantwortet werden, das gerade gelesen wird. 

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 
Tooth and Claw von Jo Walton auf der Seite 228.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
The Exalt just shook her head.

Sonntag, 23. April 2017

Rezension: Die Perelandra-Trilogie von C.S. Lewis

Was wäre, wenn die christlichen Werte auch im Weltall bei uns fremden Zivilisationen gelten würden? Und was würde passieren, wenn sie plötzlich nicht mehr gelten würden? Wären dann alle Zivilisationen bedroht? Diesen und vielen anderen Fragen stellt sich C.S. Lewis, der Schöpfer Narnias und einer der einflussreichsten christlichen Autoren der Phantastik, in seiner Perelandra-Trilogie.

Ganz plötzlich wird der Philologe und Professor Ransom entführt. Zunächst weiß er gar nicht, wie ihm geschieht, doch dann versteht er, dass er sich auf einem Raumschiff befindet und zu einem fremden Planeten verschleppt wird. Nachdem er seinen Entführern entkommen konnte, schließt er Bekanntschaft mit den Ureinwohnern des Mars. Schnell muss er aber erkennen, dass er zum Mittelpunkt eines kosmischen Konflikts zwischen Gut und Böse wird, der über das Schicksal vieler Welten entscheiden wird.

Rezension: Vakuumsprung von J.H. Artschwager

Es müssen nicht immer riesige Epen und fulminante Reihen sein. Manchmal genügt auch bedeutend weniger. Mit »Vakuumsprung« legt J.H. Artschwager eine bezaubernde kleine Geschichte um einen Jungen vor, der seinen Vater in den Weiten des Weltalls sucht und in etwas weitaus Größeres stolpert.
Ered wird in dem Glauben gelassen, dass sein Vater gestorben sei. Doch plötzlich erreicht ihn und seine Mutter eine sonderbare Botschaft von seinem Vater Lave, der Ered zu entnehmen glaubt, dass es Lave gut geht und er auf seinen Sohn wartet. Gegen den Willen seiner Mutter begibt der Junge sich auf die Suche nach seinem Vater, nichts ahnend, dass das weitaus größere Dinge in Bewegung setzen wird.

Samstag, 22. April 2017

Stöberrunde #5 durch bunt gemischte Blogs

Die Aktion Stöberrunde habe ich bei Weltenwanderer entdeckt und als Anlass genommen, das, was ich sonst immer nur auf Twitter retweete und das irgendwann mal in der Masse an Tweets untergeht, in einer Übersicht zusammenzutragen.

Die Reihenfolge ist beliebig.

Freitag, 21. April 2017

Freitagsprobe: Ein Käfig aus Rache und Blut (Ein Käfig aus Rache und Blut #1) von Laura Labas

Quelle und ©: Verlag
Erneut in das Programm des Drachenmond Verlages hineingeschnuppert. Die heutige Freitagsprobe beschäftigt sich mit »Ein Käfig aus Rache und Blut« von Laura Labas, dem ersten Teil der Reihe. Erzählt wird die Geschichte Alisons, deren Familie von Dämonen brutal ermordet wird und die daraufhin Rache an den Dämonen nehmen will.

»Mein Körper sehnte sich nach Tod und Verwüstung. Ich ließ ihn gewähren.«

Nach dem grausamen Mord an ihrer Familie wird Alison Talbot von ihrer Tante zur Jägerin ausgebildet. Von nun an streift sie durch die Rayons und tötet Dämonen, die die Erde erobert und zerstört haben. Allein der Wunsch nach Vergeltung treibt sie an.
Eines nachts wird sie von Dämonen entführt und zu Dorian Ascia gebracht, König einer der 21 Dämonenstädte, der ihr ein einzigartiges Training anbietet. Obwohl Alison ihm misstraut, nimmt sie das Angebot an. Fortan wird sie von dem Dämon Gareth trainiert, der sie nicht nur in den Wahnsinn treibt, sondern sie auch an ihrem Weltbild zweifeln lässt. Je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto schwerer fällt es ihr, sich zwischen Rache und längst verloren geglaubten Gefühlen zu entscheiden.
[Quelle: Klappentext]

Sonntag, 16. April 2017

Rezension: Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung von Michael Karner

© Autor
Hack and Slash oder auch Sword and Sorcery (so ganz sicher bin ich mir bei der Genreeinteilung in diesem Fall ehrlich gesagt nicht) ist in Reinform in der Literatur nicht so mein Fall, jedenfalls dann nicht, wenn es allein und ohne andere Elemente auftritt. Dennoch war ich gewillt, mich auf »Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung« von Michael Karner einzulassen. Der Klappentext klang ganz interessant, und irgendwie war ich dann doch in der Stimmung dafür.
 
Praya ist die Prinzessin des Juwels der Wüste, doch etwas ist besonders an ihr. Um ihre ewige Jugend zu bewahren, wurde sie in einen Tiefschlaf versetzt.
Als der junge, ehrgeizige Monsterjäger Ducarte und ein friedfertiger Kung-Fu-Mönch mit dubioser Vergangenheit zu ihrer Rettung auftauchen, verfolgt jeder seine eigenen geheimen Pläne. Doch jemand will der Prinzessin das Leben rauben.

Das ungleiche Trio muss sich zusammenschließen, um eine Flucht über drei Kontinente anzutreten. Von der sengenden Wüste, zu frostbefallenen Wäldern, gelangen sie auf die Spur ihrer Verfolger. Doch je mehr sie die Verschwörung aufdecken, desto eher gerät ihre Heimat in Gefahr.
Als ein vermeintlicher Verbündeter die Helden unerwartet in die Arme des übermächtigen Feindes treibt, ist der einzige Ausweg, sich ihm zu stellen. Denn Praya erinnert sich langsam an ihre magischen Kräfte.
Ihre Familie hielt sie noch aus einem anderen Grund gefangen…

Epic-Fantasy-Abenteuer - Eine geballte Ladung aus Schwert & Magie, Schießpulver & Kung-Fu.
[Quelle: Klappentext]

Freitag, 14. April 2017

Freitagsprobe: Mytheria - Magische Welten von Lena Weinert

Quelle und ©: Verlag
Beim Schmökern stieß ich neulich auf »Mytheria – Magische Welten« von Lena Weinert. Das Buch erscheint im April bim AAVAA-Verlag. Erzählt wird die Geschichte eines ach so normalen Mädchens, das ganz plötzlich magische Kräfte entwickelt. Nun ja, man kann ja dennoch einmal einen Blick hinein werfen.

Ruby war schon immer anders und doch merkt sie nichts von dem alltäglichen Krieg der Mächte um sie herum. Zwei Männer kämpfen um ihre Liebe. Gut und Böse sind auf der Suche nach ihr um alles ein für alle Mal zu beenden. Sie verbirgt die Lösung für den Sieg oder den Untergang. Nichts ist so wie es scheint, denn die Bösen sind nicht alle schlecht. Alles hängt von einer Person ab, die nicht weiß: Was ist richtig und was falsch? Wird sie sich mit Hilfe ihrer besten Freundinnen Josie und Saphira für die richtige Seite entscheiden und das Leben ihrer über allem geliebten Menschen retten?
[Quelle: Klappentext]

Dienstag, 11. April 2017

Gemeinsam lesen #35: Der Monsterjäger und die Prinzession der Dämmerung von Michael Karner

http://www.schlunzenbuecher.de/
Jeden Dienstag gibt es bei den Schlunzen die Aktion »Gemeinsam lesen«, bei der vier kleine Fragen rund um das Buch beantwortet werden, das gerade gelesen wird. 

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 
Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung von Michael Karner auf der Seite 110.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Der Pfeil surrte durch die Luft und traf die Strohscheibe am Bug der 'Schwarzer Rächer', knapp über der Gallionsfigur.

Freitag, 7. April 2017

Freitagsprobe: Tarabas, der Zauberschüler von Stefan Fischer

Quelle: Amazon
Auch unter den Selfpublishern gibt es freilich viele Leseproben. Eine davon stammt aus Stefan Fischers Roman »Tarabas, der Zauberschüler«.

Veganer-Zombies, tollwütige Elfen, Drachen, die Wasser speien, - 'Andersartige' werden nach Abandonien verbannt.
Als die Siamesische Zwillingswespe das Gerücht verbreitet, dass sich die Abandonier gekreuzt und rachsüchtige Bestien hervorgebracht haben, rufen die Oberen zu einem Feldzug auf.
Tarabas sieht seine Chance gekommen, als größter Zauberkrieger in die Geschichte einzugehen und schließt sich dem Heer an, das die Abandonier vernichten soll. Doch durch einen unverzeihlichen Fehler muss er fliehen.
Sein Weg führt ihn ausgerechnet nach Abandonien ...
[Quelle: Klappentext, Amazon]

Freitag, 31. März 2017

Lesemonat: März 2017

Wenn du das hier liest, bin ich gerade auf einem Arch Enemy Konzert. Eventuell fehlen also in diesem Post noch ein, zwei Kleinigkeiten, die ich morgen ergänzen werde. Dann wird der Post auch auf den Social Media Kanälen verlinkt ^^

Diesen Monat hab ich auf den Tauschbörsen ordentlich zugeschlagen. Da findet man echt einige Schätze. Auf Instagram habe ich bereits meine coole neue Elrond-Samlerfigur vorgestellt. Außerdem habe ich die amerikanische Erstausgabe des Silmarillion gefunden. Wie cool ist das denn?! Das ist dann meine zweite Tolkien-Erstausgabe; die erste fiel auf die deutsche Erstausgabe des Silmarillion. Natürlich sind britische Erstausgaben mehr wert, aber was man hat, das hat man, oder?

Außerdem stand die Leipziger Buchmesse an. Wenn du in das Label Buchmesse klickst, findest du einige Berichte von Veranstaltungen, die ich besucht habe. Dass Brandon Sanderson mein Highlight war, braucht dabei wohl nicht extra betont zu werden. Ich habe auf einen zusammenfassenden Post verzichtet, da er vieles von dem wiederholt hätte, was ich ohnehin schon geschrieben habe.

Was ich aber auf jeden Fall noch erwähnen möchte, ist mein Buchmesse-Abschluss am Sonntag Abend. Recht kurzfristig habe ich erfahren, dass im Theater Westflügel in Leipzig der Hobbit als Puppentheater aufgeführt wurde. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen! Es war wirklich sehr, sehr schön. Die Darsteller waren zwei Schauspieler, ihre Puppen und eine Musikerin. Das ganze Stück war sehr spartanisch eingerichtet und auf ein Minimum an Requisiten reduziert; wahrscheinlich auch, weil das Budget nicht das größte war. Umso verblüffender und beeindruckender fand ich es, dass das Theaterstück unglaublich bildhaft war. Ich war von Anfang an voll drin; wahrscheinlich war ich fast noch begeisterter als die ganzen Kinder, die da mit drin waren. Die Puppen fand ich von der Machart her nicht so schön, aber alles andere war einfach klasse. Besonders haben mir die Orks gefallen, die wirklich sehr gruselig waren, und Gandalfs Blitz in der Höhle, als sie entführt werden, der unheimlich hell war und uns alle total erschreckt hatte. Und Smaug erst! Er war eigentlich nur eine rote Lampe, die so abgeblendet worden war, dass es aussah, als öffne und schließe sich ein riesiges Auge. Da die Vorrichtung aber hinter einer großen schwarzen Leinwand war, wirkte das ganze richtig cool! Ehrlich gesagt bedurfte es auch gar nicht des ganzen quietschbunten Firlefanzes wie in den Filmen, weil das Stück so gut inszeniert war, das man sich alles supergut vorstellen konnte. Ich fand es einfach großartig, dass das Stück sich sehr nach an das Buch hielt (wenn auch die scheußliche Übersetzung vom Scherf zugrunde lag) und sich nicht von den Filmen inspirieren ließ.

Apropos Tolkien: Ich war während der Messe recht häufig beim Stand der Deutschen Tolkien Gesellschaft zu Gast. Im Austausch gegen Lembas hatte ich recht viel looten dürfen. Und außerdem habe ich beim Gewinnspiel gewonnen! Oh My Gooood! Ich hab noch nie was gewonnen, und dann ausgerechnet das Große Hobbit-Buch, auf das ich ohnehin schon ein Auge geworfen hatte! So geil einfach! Außerdem war am 25. März, also am Messesamstag der Tolkien-Lesetag, bei dem ich auch mitgemacht habe. Ich habe Elronds Monolog beim Ringrat vorgelesen, weil ich, wie man vielleicht weiß, Elrond sehr mag und das eine etwas längere Passage mit ihm war, sie sich auch lohnte zu lesen. Dafür gab es auch eine kleine Belohnung: die Karte von Beleriand, illustriert von John Howe (auf die ich auch schon ein Auge geworfen hatte).

Wie ganz oben erwähnt, bin ich gerade im Konzert, wenn dieser Post erscheint; ich schreibe die Monatsrückblicke über den Monat verteilt immer vor. Wegen Buchmesse und Konzert mussten diesen Monat auch zwei Freitagsproben ausfallen. Wenn ich dann am Samstag meinen Rausch ausgeschlafen habe und hoffentlich meinen Kopf trotz exzessivem Headbangen noch heben kann, werde ich hier noch ein paar Zeilen zum Konzert ergänzen. Übrigens: Ich hab keine Songtexte gelernt, da es bei mir eh nur in Gebrüll endet.

Konzertnachtrag: Wie ich gestern lernte, ist das Hellraiser ein kleiner Schuppen im Leipziger Wilden Westen. Na gut, nicht ganz so wild, das wirkte eher wie eine Gegend, wo vorwiegend Rentner wohnen. Umso lustiger fand ich es im Vorfeld, dass die Sonne schien, die eine oder andere ältere Dame vorbei spazierte, die Vögel zwitscherten und manch ein Grufti-Konzertbesucher vorbeizog. Dieser Gegensatz war einfach herrlich! Am Ende war eine Gruppe von etwa 30 Mann  bedeutend eher da, was ich persönlich ganz angenehm fand, da es so kein Hauen und Stechen um die besten Plätze gab.

Ich hatte mir übrigend einen Platz in der ersten Reihe in guter Position vor der Bühne ergattern können. Solche Konzerte machen für mich anders keinen Sinn (und es ist immer noch awesome, dass mir das selbst bei Nightwish gelungen war; Beine in den Bauch stehen lohnt sich). Im Moshpit hab ich mit meinem Fliegenkampfgewicht Null Chance und weiter hinten sehe ich nichts mehr, weil jeder andere Mensch in diesem Raum größer ist als ich.

Die Vorband war The Haunted, die ich davor nicht kannte. Die Band war ganz ok, ohne Sänger hätte es glaube mehr Spaß gemacht. Das Bewegen dazu ging bei mir sogar etwas über ruhiges Nicken hinaus. Es gab jedoch einen Besucher, der sich recht schnell einen komfortablen Platz erkämpften konnte, da alle anderen Sicherheitsabstand zu ihm hielten. Dummerweise betrug sein Kampfgewicht locker das Doppelte von meinem, er stand direkt hinter mir und ich hatte regelmäßig seinen Baum im Kreuz wenn nicht gar im Nacken. Das war dann irgendwie nicht so cool, denn nach vorn ausweichen ging bei mir nicht, da war die Absperrung ...

Wenigstens ging er nach der Vorband. Es gibt echt Leute, die sich für die Vorband eine Konzertkarte kaufen? Okay?

Arch Enemy selbst waren natürlich großartig. Lieder wie »Ravenous«, »Black Flag«, »As the Pages Burn« oder »Avallanche« (mein persönlicher Liebling) machen unheimlich Stimmung. Dummerweise merkte ich schon während des Konzerts, wie mein Nacken anfing zu schmerzen; ernsthaft, wie können Leute headbangen ohne einen steifen Hals zu bekommen? Was mache ich falsch? Aber die Energie des Abends war einfach so großartig, irgendwie ging es dann doch immer weiter. Alissa verlangt einem echt alles ab 😌 Die Frau ist einfach unglaublich! Es macht so viel Spaß, mit ihr ein Konzert zu erleben!

Das war übrigens schon bei Nightwish so. Sie waren Dezember 2015 in der Arena Leipzig, ganz dekadent mit gleich zwei Vorbands. Ich hatte mir vorgenommen, meine Kräfte zu sparen, um dann bei Nightwish selbst so richtig abgehen zu können (war immerhin das erste Mal, dass ich meine Lieblingsband live sah, was schon sehr cool war, ungefähr mit Brandon Sanderson zu vergleichen). Bei Amorphis klappte das supper, gediegenes Nicken. Bei Arch Enemy, die die zweite Vorband waren und die ich da kennenlernte, keine Chance. Alissa stürmte die Bühne und es war aus und vorbei mit dem gemütlichen Schunkeln. Entsprechend hatte ich mich gefreut, nun endlich ein ganzes Konzert mit ihnen erleben zu dürfen, und es hatte sooo viel Spaß gemacht! Mir tut jetzt zwar jeder Knochen weh, nicht zuletzt auch, da ich auch die weiteren Auswirkungen des Moshpits inklusive eines Crowdsurfers in meinem Kreuz erleben durfte. Aber das war es wert.