Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

TBR des Monats

London
Schattenreiter
Rotes Gold
Die flammenden Schwingen Ethernas
Elantris
Sturm aus dem Süden


Montag, 27. März 2017

Senpai noticed me! Brandon Sanderson auf der Leipziger Buchmesse


Senpai noticed me!
Brandon Sanderson besucht die Buchmesse, und ich bin ein sehr glücklicher Mensch.


Habt ihr die Explosion einer Supernova über Leipzig gesehen? Keine Sorge, das war nur ich, die am Freitag und Samstag Brandon Sandersons Schatten war und seine vier Veranstaltungen besuchte, die er auf der Buchmesse hatte. Ich war glücklich, einfach nur glücklich, menschgewordenes Glück.

Am Freitag gab es eine Signierstunde, danach am Abend in der Schille den Piper Fantasy Abend, und am Samstag hatte Brandon zwei Interviews auf der Messe, jeweils noch einmal mit anschließenden Signierstunden und Möglichkeiten, Fragen zu stellen.

Ehrlich gesagt habe ich ja nie damit gerechnet, ihn einmal in persona treffen zu können. Der eine oder andere weiß es vielleicht: Brandon ist von allen noch lebenden Autoren mein absoluter Lieblingsautor und rangiert auf einer Ebene mit Tolkien. Das war für mich in etwa so, als wäre ich in die Vergangenheit gereist und hätte Tolkien die Hand geschüttelt. 

Lesung: Darauf erst mal 'ne Fettbemme! Sigrid Kraft lässt aus ihrem neuen Roman »In einem fernen Land« lesen

Die Autorin Sigrid Kraft (l.) und ihr Verleger Tobias Fahnauer (r.)

Darauf erst mal 'ne Fettbemme!
Sigrid Kraft lässt ihren neuen Roman »In einem fernen Land« von ihrem Verleger Tobias Fahnauer verlesen.


Es gibt da diesen Effekt bei Unfällen, wo alle anfangen zu glotzen, und dann schlimmstenfalls noch mehr Unfälle gebaut werden. Inwiefern hier Folgeunfälle gebaut wurden und wenn ja, wie diese aussehen, bleibt offen, aber ein Unfall war es. Die Autorin Sigrid Kraft hatte es sich doch sehr leicht gemacht, als sie wieder einmal den Fauxpas vom vergangenen Jahr wiederholte und sich wieder auf die faule Haut legte, statt selbst ihren Roman zu verlesen. Stattdessen musste ihr Verleger Tobias Fahnauer in die Bresche springen und ihre Arbeit tun. Warum? Das weiß keiner. Ich erinnere mich aber an einen Facebook-Post der Autorin von vor über einem Jahr, in dem sie meinte, dass eine männliche Stimme besser zu ihren Figuren passen würde. Wie schon vor einem Jahr frage ich mich auch dieses Mal: Und was machen denn Hörbuchsprecherinnen, wenn sie männliche Rollen sprechen? Oder umgekehrt? Aber Frau Kraft weiß da natürlich voll Bescheid! Wehe, jemand sagt etwas anderes!

Die Besucher der Lesung werden jedenfalls an dieser Stelle über diese Kuriosität im Unklaren gelassen. Überhaupt werden sie über vieles im Unklaren gelassen. Wer die Autorin ist, was sie macht, was sie schreibt, worum es in ihren Büchern geht, wer ihre Charaktere sind, warum ich mir das antue, wieso sich sowas verkauft, warum dieselben Fehler des Vorjahres wieder haargenau wiederholt werden, warum kein Lerneffekt eintritt. »Friss oder stirb!«, lautet die Devise. Ardeen ist natürlich so toll, dass die Leute allein durch ihre Anwesenheit dazu motiviert werden, das Buch sofort zu kaufen! Nee, irgendwie nicht. Irgendwie riecht die Bemme in meiner Tasche da wesentlich ansprechender. Essen wäre jetzt nicht schlecht …

Lesung: Die Leere ist nicht leer. Robert Corvus liest aus »Feuer der Leere«

Die Leere ist nicht leer
Robert Corvus liest auf der Leipziger Buchmesse aus seinem Science Fiction Roman »Feuer der Leere«.


Deutsche Pünktlichkeit wird heute anscheinend groß geschrieben. Bereits einige Minuten vor Beginn der Lesung findet sich der Autor Robert Corvus auf der Leseinsel Fantasy ein, um seinen neuesten Roman »Feuer der Leere« zu präsentieren. Da sich die Reihen nach und nach füllen, nutzt er die Zeit, um noch ein paar potenzielle Zuhörer mehr abzugreifen, die gespannt die Leseinsel bevölkern, um sich von ihm in die Leere des Weltalls entführen zu lassen. Nur die Moderation wird schmerzlich vermisst; dieses Jahr sind ein paar Dinge anders auf der Leseinsel Fantasy. Aber: Selbst ist der Autor, also kündigt man sich selbst an.

In Corvus' Roman reisen die Reste der Menschheit der Erde beraubt mit Raumschiffen durch das All. Die ehrfurchtgebietende Leere, die dort herrscht, hat eine eigene Religion hervorgebracht, deren Anhänger sich in Demut vor der Gewaltigkeit des Nichts im Weltall üben. Auch wenn die Atome unseres Körpers zu großen Teilen aus Nichts bestehen, kann man von Leere auf der Leseinsel schon am Messefreitag nicht reden. Sicher sind viele dabei, die vor allem wegen der anschließenden Lesung Kai Meyers anwesend sind, aber wenn sie die Ohren aufsperren, werden sie einiges darüber lernen, wie es ist, im Weltall zu sterben.

Donnerstag, 23. März 2017

Lesung: Kringel für die Welt! Christoph Hardebusch liest aus seinem Roman »Schattenkaiser«

Kringel für die Welt!
Christoph Hardebusch liest auf der Leipziger Buchmesse aus »Schattenkaiser«.


Zugegeben, auf der Messe eine entspannte Lesung zu veranstalten, ist eine Kunst. Ständig ziehen Menschen an einem vorbei, es ist laut, die benachbarten Veranstaltungen machen nicht weniger Lärm als die sich unterhaltenden Messegäste und überhaupt ist immer etwas los. Und wenn es Robert Corvus ist, der sich im Hintergrund entlang schlängelt.

Irgendwie schafft es die Leseinsel Fantasy dennoch, tatsächlich eine Insel im hektischen Strom der Messe zu sein. Schon am Donnerstag, dem eigentlich ruhigsten Tag der Messe, ist allerhand los. Leute kommen und gehen, schauen, lauschen, oder nutzen die Gelegenheit einfach, um zu essen und dabei was zum Gucken zu haben. Alles ist wie immer. Nur die charmante Moderation von Richard Haxel fehlt irgendwie; der Streit der Buchmesse mit WerkZeugs hinterlässt seine Spuren. Dieses Jahr heißt es also: Selbst ist der Autor! Oder die Autorin.

Mittwoch, 22. März 2017

Lesung: Die Tram lauert überall. Markus Heitz liest aus seinem Roman »Des Teufels Gebetbuch«

Die Tram lauert überall
Eine Eventlesung mit und von Markus Heitz zu seinem Buch »Des Teufels Gebetbuch« in der Bahnhofsbuchhandlung LUDWIG.


Wer denkt, er sei eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn überpünktlich da, hat sich geschnitten. Bereits jetzt ist der Nebenraum der Bahnhofsbuchhandlung LUDWIG sehr gut gefüllt und der Strom der Interessenten reißt nicht ab. Doch jahrelanges Tetris spielen trägt dazu bei, dass am Ende alle einen Platz finden. Der Hauptakteur des Abends, Herr Heitz, ist eine viertel Stunde vor Beginn da, lässt es jedoch ruhig angehen mit dem Beginn. Es soll schließlich ein gemütlicher Abend in geselliger Runde werden. Sehr gesellig, wie ein Blick in die Runde verrät.

Das Publikum besteht überwiegend aus dunkel gekleideten Gestalten und hat sich damit ganz intuitiv dem Kleidungsstil des Autoren angepasst. Umso mehr fallen einige etwas reifere, aber noch rüstige Damen auf. Nicht unbedingt das Klientel, das man hier erwartet aber nun gut. Augenscheinlich haben sie tatsächlich Interesse, was durchaus verwundert; Heitz' Fanclub ist anscheinend sehr breit aufgestellt.

Sonntag, 19. März 2017

Rezension: Feuer der Leere von Robert Corvus

Robert Corvus mausert sich allmählich zu einem von mir sehr gern gelesenen Autor. Mit der Schwertfeuer-Saga bin ich bereits in eine seiner Fantasy-Welten abgetaucht, mit »Grauwacht« ging es in die Science-Fantasy und nun verschlugen mich die Zeilen in seinen Science-Fiction-Roman »Feuer der Leere«.

Der Weltraum der Zukunft ist hart und unerbittlich. Die Erde wurde vor Jahrtausenden zerstört, die letzten Menschen ziehen als Nomaden in einem Raumschiffschwarm durch das All und ernten Planeten zur Nahrungsgewinnung ab, während sie von feindlichen Lebensformen verfolgt werden. Im Schwarm weilt auch die SQUID, ein Raumschiff, das eigentlich eine fremdartige Lebensform ist. Die Menschen an Bord der SQUID, die sie Mutter nennen, verändern sich auf seltsame Weise. Ugrôn, einer der Bewohner der SQUID, scheint auf eine ganz einmalige Weise verändert zu sein, da er eine besondere Verbindung zu Mutter hat – eine Verbindung, die ihn Wege eingehen lässt, die kein Mensch zuvor gegangen ist.

Samstag, 18. März 2017

Filmreview: Interstellar

We're not meant to save the world. We're meant to leave it.
Professor Brand in Interstellar


Was muss ich tun, damit ihr diesen Film seht? Was muss ich tun, damit ihr ihn genauso liebt wie ich, Christopher Nolan dafür hypet und ihn in den Olymp der Filmregisseure erhebt? Ihr müsst das tun, ihr habt keine Wahl!

Denn dieser Film ist in meinen Augen nicht zu toppen.

Es gab einmal eine Zeit, da ich die Herr der Ringe Verfilmung für das non plus ultra hielt, einfach, weil es Der Herr der Ringe und weil es das Meisterwerk Peter Jacksons und Howard Shores war; sie haben beide danach nie wieder etwas auch nur annähernd Vergleichbares auf die Beine stellen können. Dann kam Avatar – Aufbruch nach Pandora, und ich beschloss, dass es doch Filme gibt, die dem Herrn der Ringe das Wasser reichen können. Dann sah ich Inception und wusste, dass Christopher Nolan zu Großem bestimmt war. Und seine Bestimmung erreichte er mit Interstellar.

Die Regie wurde von Christopher Nolan geführt, das Drehbuch stammt von ihm und Jonathan Nolan, und die Filmmusik wurde von Hans Zimmer komponiert. Allein schon daran sieht man, dass hier das Beste vom Besten zusammenkommt. In den Hauptrollen sehen wir Matthew McConaughey als Held Cooper, Anne Hathaway als Dr. Amelia Brand, Jessica Chastain als Merph, Tochter Coopers, und Michael Caine als Professor Brand, Dr. Brands Vater, sowie Wes Bentley als Doyle als auch David Gyasi als Romilly.

In der zweiten Hälfte des 21. Jahrhundert sieht die Erde ihrem Ende entgegen. Genauer: Die Menschheit tut es. Ihre Feldfrüchte werden sukzessive von Krankheiten dahingerafft und die Böden sind ausgelaugt. Regelmäßig ziehen riesige Sandstürme über das ausgedörrte Land und entziehen dem Boden so noch mehr Nährstoffe und Wasser, als ohnehin schon fehlt. Was noch wächst, ist Mais. Endliche Felder voller Mais erhalten sechs Milliarden Menschen am Leben, doch ist das nur noch ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Im Grunde ihres Herzens wissen die Menschen, dass es mit ihnen zu Ende geht, und doch kämpfen sie weiter um ihr Überleben. Jedes Jahr sind die Ernteausfälle größer, jedes Jahr ist ein Jahr näher dem Hungertot der Menschheit.

Cooper, ein ehemaliger Pilot der NASA, ist nun ein Farmer, ein recht guter sogar. Seine Frau starb schon vor Jahren, und nun lebt er mit deren Vater und seinen beiden Kindern Murph und Tom auf dem Land und bestellt seine Maisfelder, irgendwie daran festhaltend, dass es schon besser wird.

Während eines Sandsturmes erlebt er eine seltsame Anomalie. Murph hat ihr Fenster aufgelassen, sodass der Sand herein geweht wird. Als sie das Fenster schließen, bemerken sie am Boden sonderbare Linien im Staub, wie sich bald zeigt, hervorgerufen durch Gravitation. Sonderbarerweise ergeben diese Linien einen Binärcode und dieser wiederum verschlüsselt Koordinaten. Murph, die schon vorher diverse Anomalien in ihrem Zimmer bemerkte, indem Bücher in einem bestimmten Muster aus ihrem Regal fielen, nennt dies ihren Geist und denkt, dass er ihr etwas sagen will. Cooper glaubt zwar nicht an den »Geist«, beschließt aber dennoch, den Koordinaten nachzugehen.

Zu seinem allergrößten Erstaunen führen die Koordinaten zum bestgehütetsten Geheimnis der Regierung: einer unterirdischen Basis dessen, was einst die NASA war und nun die Rettung der Menschheit darstellt.

Die Regierung kann nicht öffentlich machen, dass sie noch immer Milliarden in die Weltraumforschung pumpt, während die Menschen in der Welt verhungern. Dennoch wird, wie sich bald herausstellt, an diesem Ort daran geforscht, wie die Menschheit zu retten ist. Dafür gibt es anscheinend nur einen Weg: die Erde zu verlassen und eine neue Heimat unter einer neuen Sonne zu finden.

Cooper trifft hier auf seinen alten Mentor Professor Brand, welcher ihn für die Mission anheuern will. Cooper ist der beste Pilot, den die NASA momentan hat, und Brand ist der Ansicht, dass niemand das Lazarus genannte Projekt besser leiten kann als er.

Vor knapp 50 Jahren zeigten sich erste Anomalien in der Nähe des Saturn. Bald, nachdem dies genauer untersucht wurde, zeigte sich, dass sich dort ein Wurmloch geöffnet hatte. Doch es hatte sich nicht einfach so geöffnet, es wurde augenscheinlich dort platziert. Ein Hinweis für die Menschen zu ihrer Rettung? Das Lazarus Projekt startete daraufhin und die zwölf mutigsten Menschen, die die Welt vielleicht je gekannt hatte, begaben sich auf eine Reise ohne Wiederkehr. Sie sollten durch das Wurmloch und hinein in eine völlig anderen Galaxie fliegen, um dort nach bewohnbaren Planeten zu suchen. Sie sandten Daten ihrer Planeten zurück zur Erde, doch nach und nach erstarben die Signale. Das, was jedoch ankam, war nicht völlig hoffnungslos. Auf einigen ausgewählten Planeten schien Leben möglich zu sein.

Nun gilt es, genau das zu überprüfen, und dazu wurde die Crew der Endurance auserwählt, bestehend aus den schlauesten und mutigsten Köpfen der NASA: Dr. Brand, Professor Brands eigene Tochter, Doyle, Romilly und zu guter Letzt Cooper, der Kopf der Mission und ihr fähigster Pilot. Es ist an diesen Menschen, eine neue Heimat für die Menschheit zu finden, einen Planeten, der bewohnbar ist.

Freitag, 17. März 2017

Freitagsprobe: Mondprinzession von Ava Reed

Quelle und ©: Verlag
Ich habe eine weitere Leseprobe aus dem Drachenmond-Verlag gefunden. Da ich immer noch neugierig auf diesen Verlag bin, lasse ich mir »Mondprinzessin« von Ava Reed nicht entgehen.

Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie – die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin – kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm…
[Quelle: Klappentext, Verlag]

Rezension: Inferno (Robert Langdon #4) von Dan Brown

Dan Brown ist immer wieder für einen Bestseller gut. Mit »Inferno« legt er seinen vierten Robert Langdon Roman vor. Erneut verschlägt es den Harvard Professor für Symbolismus in die weite Welt, um Rätsel zu entschlüsseln und die Menschheit zu retten.

Langdon erwacht ohne Erinnerung an die letzten sechsunddreißig Stunden in einem italienischen Krankenhaus. Das einzige, das er weiß, ist, dass jemand einen Assassinen auf ihn angesetzt hat und nur die junge Doktorin Sienna Brooks an seiner Seite steht. Zusammen folgen sie einer Spurt aus Symbolen durch Venedig und Florenz, die sich stets mit Dantes Göttlicher Komödie befassen. Schon bald wird ihnen klar: Jemand hat hier eine Spur aus Brotkrumen ausgelegt, die sie zu ihrem tödlichen Ziel führen: eine Seuche, entwickelt von einem wahnsinnigen Genie, um die Menschheit zu dezimieren und das Problem der Überbevölkerung abzuwenden. Nun liegt es an Robert, dieses grausame Schicksal von der Menschheit abzuwenden.

Mittwoch, 15. März 2017

Game of Thrones Rewatch: S06E10: The Winds of Winter

Cerseis und Loras‘ Trial steht an, doch weder Cersei noch der König erscheinen. Margaery schöpft Verdacht und will alle aus der Sept of Baelor schicken, doch die Faith Militant verhindern es. Lancel wird geschickt, um die Königin zu holen. Dabei wird er von einem Kind entdeckt, das ihn in ein unterirdisches Lager lockt. Er wird niedergestochen und kann nur noch krauchen. Dabei entdeckt er, dass das Lager voll mit Fildfire ist. Drei Kerzen brennen in einer Lache des Öls. Er kann die Kerzen nicht rechtzeitig löschen und das Öl entzündet sich. Die gesamte Sept explodiert und das Feuer tötet alle in weitem Umkreis. Cersei sieht dem Spektakel zufrieden von der Red Keep aus zu, doch Tommen verzweifelt darüber so sehr, dass er sich in den Tod stürzt. Cersei wird als seine Nachfolgerin zur ersten Königin von Westeros gekrönt. Jon und Sansa haben Winterfell zurückerobert. Sie geben sich ein Versprechen, sich stets vertrauen zu können, da Sansa sich dafür entschuldigt, bezüglich Littlefinger nicht ganz ehrlich gewesen zu sein. Selbiger versucht sich erneut Sansa zu nähern und erzählt ihr von seinem Traum mit ihm auf dem Eisernen Thron mit ihr an seiner Seite, doch sie weist ihn ab. Die Herren de Nordens beraten, wie sie weiter vorgehen sollen. Viele sind zunächst dafür, sich zu ihren Festungen zurückzuziehen, da der Winter gekommen ist, um den Sturm abzuwarten. Jon erinnert sie, dass der wahre Krieg der Große ist, der ihnen bevorsteht, und ihr Feind den Winter mit sich bringt. Auf Lady Mormonts Worte hin schwören sich die Herren des Nordens auf Jon ein und erheben ihn zum König im Norden. Bran verabschiedet sich von Benjen, da dieser die Mauer aufgrund ihrer abwehrenden Magie nicht überwinden kann. Bran hat erneut eine Vision der Vergangenheit, in der er seinem Vater in den Tower of Joy folgt. Dort findet Ned seine Schwester im Kindsbett sterbend vor. Sie reicht ihm ihren Sohn, welcher sich als Jon Snow herausstellt. Sam erreicht mit Gilly Oldtown und betritt die Citadel. Er wird vor die Maester geladen und darf die Bibliothek besehen. Um Oldtown herum kreisen riesige Schwärme weißer Raben, welche in alle sieben Königslande ausgeschickt werden, um die Nachricht zu verkünden, dass der Winter gekommen ist. Davons konfrontiert Melisandre mit ihren Gräueltaten und zwingt sie, Jon zu erzählen, was sie getan hat. Jon schickt sie in den Süden, sollte sie jemals wieder in den Norden kommen, so ist sie zu Tode verurteilt. Arya schleicht sich in Walder Freys Festung ein und ermordet ihn, nachdem sie ihm seine Söhne in einer Pastete vorgesetzt hat. Varys trifft sich in Dorne mit den Snadsnakes und Lady Tyrell, um diese für Daenerys zu gewinnen. Daenerys schickt indess Daario von ihrer Seite, damit er in Meereen bleibt, um die Stadt zu sichern und den Frieden zu wahren. Sie erklärt Tyrion zur Hand of the Queen und versammelt ihre Flotte, um ihren Weg nach Westeros anzutreten.