Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Dienstag, 13. Februar 2018

Regalputz #1: Ran an den SuB!


Ziemlich spontan in einer wortwörtlich Nacht und Nebel Aktion habe ich die erste Runde meines Regalputzes begonnen und mir dafür nicht die Regale meiner gelesenen Bücher, sondern meinen SuB vorgenommen. Wenn ihr nicht wisst, was das für eine Aktion ist, könnt ihr hier vorbeischauen. Obwohl das mit dem Regalputz eine Mitidee von mir war (immerhin zog ich das Projekt zusammen mit Nenatie auf), fiel mir auf, dass ich mich etwas schwer tat, die Bücher auch wirklich auszusortieren. Vielleicht kommt das noch, wenn ich das noch ein bisschen länger verfolge, dass es mir nicht mehr so schwer fällt.

Übrigens könnt ihr die aussortierten Bücher erstehen, wenn ihr wollt. Schaut dafür einfach hier vorbei.

Begonnen habe ich mit einigen Büchern von Simon Scarrow aus seiner Rom-Reihe. Mich fasziniert das alte Rom zwar, aber Bücher gibt es dazu wie Sand am Meer. Also weg damit. Außerdem sortierte ich ohne Wenn und Aber »Die Priesterin von Avalon« von Marion Zimmer Bradley aus, da ich so schnell nicht vor habe, die Reihe wieder zu lesen (dass ich »Die Nebel von Avalon« las, ist viele Jahre her). Ebenso flog »Im Tal der Könige« von Cecelia Holland aus dem Regal, da ich das zwar mal angelesen hatte, aber nie beendet und das Thema mich mittlerweile null interessiert. Ich sortierte weiterhin »Die Abenteuer des Herakles« aus, da das Nacherzählungen von Rolf Schneider sind und ich bereits mehrere andere umfassende Sammlungen mit Sagen des Klassischen Altertums besitze. Ebenso sortierte ich eine Ausgabe von Alexandre Dumas‘ »Robin Hood« aus, da wir bereits eine andere besitzen und ich das Buch jetzt nicht so geil finde, dass ich mehrere Ausgaben davon brauche. Dasselbe gilt für eine Ausgabe von der Schatzinsel von Robert L. Stevenson (der Geschichte kann ich btw. eh nicht so viel abgewinnen). Und zuletzt sortierte ich »Das Phantom der Oper« von Gaston Leroux aus, da Krimis nun mal einfach nicht mein Fall sind.

Kommen wir zu den Büchern, in die ich zumindest einen Blick hinein warf, bevor ich sie aussortierte. Als erstes wären da die Romane »Vetorecht« und »Der fliederfarbene Kristall«, zusammengefasst in einem Band, von Alexander Mejerow. Es handelt sich dabei um russische Science Fiction Romane. Ich konnte ihnen jedoch schon nach den ersten Seiten nicht viel abgewinnen, da ich den Schreibstil eher verwirrend fand.

Ein paar Seiten mehr habe ich in »Gajus und die Gladiatoren« von Volker Ebersbach hineingelesen. Ich muss schmunzeln, denn auf dem Cover steht, es sei »spannend erzählt«. Wir bekommen einen ziemlich drögen Einblick in Gajus‘ Sklavenleben und dass ihm bei offenen Wunden übel wird. Aha. Schön für ihn. Außerdem heißt es Gaius, wir sind hier in Rom.

Auch relativ schnell sortierte ich »Herniu und Armin« von Ludwig Renn aus. Es war einfach nicht mein cup of tea, wie es so schön heißt.

Kommen wir zu einem Buch, das bei mir einzog, als ich wohl so eine »cooler edgy Grufti« Phase hatte: »Tagebuch eines Vampirs – Im Zwielicht« von Lisa J. Smith. Mir wurde sehr schnell klar, dass ich hier einen coolen Graf Dracula erwarten kann, sondern eher Teenie Schmonzette mit Schmusevampiren und Jugenddramen ala »Ich hab nen Pickel auf der Nase! Ich geh sterben!« Also auch weg damit.

Das war die erste Runde meines Regalputz. Noch immer steht an, dass ich durch meine Regale gelesener Bücher gehe, das wird allerdings eine etwas größere Aufgabe. Wenn eines der Bücher euer Interesse geweckt hat, könnt ihr sie bei mir eintauschen oder über Booklooker kaufen.

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