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Donnerstag, 13. Juli 2017

Rezension: tot. (Der Dunkle Turm #3) von Stephen King

Wieder geht es nach Westland, Rolands Heimat. »tot.« ist der dritte Teil der Reihe um den Dunklen Turm von Stephen King, seiner Dark Fantasy Romane.

Die Drei wurden gezogen, doch der letzte der Drei erwies sich nicht als der Wahre. Noch immer ist Rolands Ka-Tet unvollständig und braucht sein letztes Glied. Währenddessen sucht Roland nach dem Schlüssen zum Dunklen Turm. Seine Suche führt ihn auf alte, längst vergessene Pfade, auf denen ihm ebenso alte und vergessene Wächter begegnen, die es zu überwinden gilt.



Dieser Band ist ein wahres Fest an Hintergrundinformationen. Gleich von Beginn an erfährt man viel Neues über Rolands Welt, verbunden mit einigen spannenden Actionszenen, als es gegen einen der Wächter geht. Damit kann das Buch den Leser sogleich packen, und obwohl auch dieser Band nicht gerade schnell vorangeht, bleibt es doch lesenswert, da man immer wieder Neues erfährt.

Insbesondere im ersten Teil muss man jedoch am Ball bleiben und aufmerksam lesen. Roland hat im letzten Band ein Zeitparadoxon erschaffen, das nun einige seltsame Dinge formt. Es dauert eine Weile, bis Roland versteht, was vor sich geht, und auch, als er es versteht, ist die Erklärung etwas verwirrend, wenn auch bei genauerem Nachdenken nachvollziehbar.

Der Schluss des Buches ist etwas unbefriedigend. Die fehlende Anzahl an Seiten, die auf die letzten Seiten folgte, deutete an, dass der Schluss nun erfolgen würde, inhaltlich fühlt es sich jedoch nicht wie ein Schluss an. Das Buch endet einfach, was sich unrund anfühlt.

Die Reihe bleibt dennoch lesenswert und auf einem guten Niveau. Das Lesen macht Spaß und man hat selten das Gefühl, dass es sich wirklich zieht.


Autor: Stephen King
Titel: Der Dunkle Turm: tot.
Sprache: Deutsch
Original: The Waste Lands
Übersetzung: Joachim Körber
Reihe: Band 3
Seiten: 750
Originalpreis: 8,95€
Verlag: Heyne
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-453-87558-3
Erscheinungsjahr: 2003


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